Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Bundesministerin der Justiz
Geboren am 26. Juli 1951 und aufgewachsen in Minden (Westfalen), verwitwet; Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Göttingen und Bielefeld; nach dem 2. Staatexamen von 1978 bis 1990 im Deutschen Patentamt, München, zuletzt als Leitende Regierungsdirektorin beschäftigt; seit 1978 Mitglied der FDP und seit 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages (Wahlkreis Starnberg/Bayern); von Mai 1992 bis Januar 1996 Bundesministerin der Justiz, Rücktritt nach dem Mitgliederentscheid der FDP zum sog. großen Lauschangriff. Seit 1997 Mitglied des Bundespräsidiums der FDP und seit Dezember 2000 Vorsitzende des FDP-Landesverbandes Bayern; seit 1997 Rechtsanwältin in München; Schwerpunkte der politischen Arbeit: Rechts-, Innen und Menschenrechtspolitik; von Oktober 2005 bis Januar 2010 Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, von September 2005 bis Oktober 2009 stellvertretende Fraktionsvorsitzende und rechtspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, seit Oktober 2009 Bundesministerin der Justiz, seit Mai 2011 stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP.


