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Was tun gegen Rechtsextremismus?

Heute diskutiert Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger mit Experten aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft zum Thema: „Was tun gegen Rechtsextremismus?“ Besucher können sich an der Diskussion am 18. August um 14 Uhr direkt vor Ort im Bundesjustizministerium beteiligen.

Datum
18.08.2012

Die Morde der NSU sind noch allgegenwärtig und zuletzt wurden fast täglich immer neue erschütternde Details über das Versagen der Sicherheitsdienste bei deren Aufklärung offenbar. Deutschland debattiert heftig die Frage, wie Geheimdienste und Strafverfolger ihr rechtes Auge wieder schärfen. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger wird am Tag der offenen Tür mit Experten unter der Fragestellung „Was tun gegen Rechtsextremismus?“ darüber sprechen, welchen Beitrag die Zivilgesellschaft leisten kann, damit Rechtsradikalismus erst gar nicht entsteht. Denn das Ausmaß rechtsextremer Gewalttaten steigt kontinuierlich an, worauf zivilgesellschaftliche Gruppen seit Jahren hingewiesen haben: Rechtsextreme bauen Strukturen auf, die eine bürgerliche Fassade vortäuschen und dringen auf diese Weise in die Mitte der Gesellschaft ein. Eine verbesserte Kontrolle und eine effektivere Strafverfolgung können die eigentliche Ursachenbekämpfung nur ergänzen.

Auf dem Podium sitzen zusammen mit der Bundesjustizministerin:

  • Dr. Hajo Funke, Professor an der Freien Universität Berlin, Schwerpunktthemen seiner Arbeit sind
    u.a. Nationalsozialismus und Rechtsextremismus,

  • der Rechtsanwalt Ulrich Schellenberg, Vorsitzender des Landesverbands Berlin des Deutschen Anwaltsvereins und Mitglied des Kuratoriums der „DAV Stiftung contra Rechtsextremismus und Gewalt“

  • sowie Sanem Kleff, Vorstand von „Aktion Courage e.V.“ und Leiterin des bundesweiten Schuldnetzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“,

  • Es moderiert Jan Köppen (Viva).

Besucher können sich in die Diskussion direkt vor Ort im Bundesjustizministerium einschalten. Die Debatte wird zudem im Livestream unter bmj.de/dialog ins Internet übertragen. Wer nicht vor Ort ist, kann sich dennoch über twitter mit dem Hashtag #slsdialog einmischen – oder eine Mail an dialog@bmj.bund.de senden. Weitere Informationen zum gesamten Angebot der Bundesregierung finden Sie unter dem Hashtag #tdot12.



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