- Sicherungsverwahrung: Justizministerin sorgt für einheitliche Rechtsprechung
- Gleichstellung nichtehelicher Kinder vollenden - Ausnahmen im Erbrecht beseitigen
- EU-weite Mindeststandards im Strafverfahren: Weiterer Schritt zur Stärkung der Bürgerrechte
- Mediation stärken für mehr gemeinsame
Konfliktlösungen
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Die Bundesjustizministerin
Inhalt
Sicherungsverwahrung: Justizministerin sorgt für einheitliche Rechtsprechung
Berlin, 29. Juli 2010
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger will
die uneinheitliche Rechtsprechung in der Frage beenden, ob
gefährliche Straftäter aus der Sicherungsverwahrung zu
entlassen sind oder nicht. Mit dem Gesetz zur so genannten
"Divergenzvorlage", das an diesem Freitag, 30. Juli, in Kraft
tritt, sollen vor allem die Fälle rasch geklärt werden,
in denen die zuständigen Gerichte das Urteil des
Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom Dezember
2009 berücksichtigen müssen. Der EGMR hat damals
festgestellt, dass die rückwirkende Verlängerung einer
zunächst auf zehn Jahre begrenzten Sicherungsverwahrung auf
unbestimmte Zeit gegen die Europäische
Menschenrechtskonvention verstößt.
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Dreh- und Angelpunkt ist das Wohl der Kinder
Berlin, 26. Juli 2010
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
begrüßt den jüngsten Vorstoß aus dem
parlamentarischen Raum zur Modernisierung des Sorgerechts: Die auch
von der CDU unterstützte Initiative des
FDP-Bundestagsabgeordneten Stephan Thomae, wonach künftig auch
unverheiratete Paare von Anfang an das gemeinsame Sorgerecht
ausüben sollen, sofern die Mutter dem nicht widerspreche, sei
"ein interessanter und guter Vorschlag, wie die Rechte der
Väter nichtehelicher Kinder gestärkt werden können",
sagte die Bundesjustizministerin der "Frankfurter Allgemeinen
Sonntagszeitung".
Lesen Sie zu dem Thema auch diesen Artikel in der Frankfurter Rundschau
Stadler referiert vor der Rechtsanwaltskammer München
Passau, 23. Juli 2010
Stadler persönlich: Zehn Fragen an den Parlamentarischen Staatssekretär
Passau, 22. Juli 2010
Er ist ein notorischer Optimist, hat die Rolling Stones bereits
viermal live gesehen und entspannt sich gerne auf dem Berlin
Gendarmenmarkt. Das und mehr verriet der Parlamentarische
Staatssekretär im Bundesjustizministerium, Dr. Max Stadler,
jetzt dem "Fragebogen" der Bayerischen Staatszeitung.
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Erbrecht: Alle nichtehelichen Kinder voll gleichstellen
Berlin, 21. Juli 2010
Die Bundesregierung will auch die letzten noch verbliebenen
Benachteiligungen nichtehelicher Kinder beim Erbrecht rasch
abstellen. Das Kabinett beschloss deshalb heute einen
entsprechenden Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Sabine
Leutheusser-Schnarrenberger. Danach sollen auch alle vor dem 1.
Juli 1949 geborenen nichtehelichen Kinder den ehelichen Kinder
gleichgestellt werden - und künftig ihre Väter als
gesetzliche Erben beerben.
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Außergerichtliche Streitbeilegung stärken
Berlin, 19. Juli 2010
Das Bundesjustizministerium hat heute den Referentenentwurf
eines Mediationsgesetzes an die Ressorts versandt. "Dieses Gesetz
soll zu einer erheblichen Stärkung der
außergerichtlichen Streitbeilegung führen",
kündigte Bundesjustizministerin Sabine
Leutheusser-Schnarrenberger an. In einer veränderten Rechts-
und Streitkultur müsse den Möglichkeiten der Mediatoren
viel mehr Platz eingeräumt werden: "Streitende wissen selbst
am besten, wie ihr Konflikt zu lösen ist", sagte
Leutheusser-Schnarrenberger.
Weitere Einzelheiten erfahren Sie in der Pressemitteilung hier.
Leutheusser-Schnarrenberger Schirmherrin des CSD in Stuttgart
Stuttgart, den 17. Juli 2010
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat
die Schirrmherrschaft des diesjährigen Christopher Street Day
(CSD) in Stuttgart übernommen. Das größte
schwul-lesbische Fest in Süddeutschland findet vom 23. Juli
bis zum 1. August unter dem Motto "schön wär's" in der
Landeshauptstadt statt. "Schön wär's, wenn jeder seinen
Lebensstil und sein Familienmodell ohne Diskriminierungen leben
könnte. Schön ist's, dass wir diesem Ziel jetzt ein gutes
Stück näher kommen", schreibt die Bundesjustizministerin
in ihrem Grußwort für das Stuttgarter
CSD-Programmheft.
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"Meine Reform schafft mehr Sicherheit"
Berlin, 15. Juli 2010
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat
heute in einem Interview mit dem "Münchner Merkur" ihr Konzept
für eine Neuregelung der Sicherungsverwahrung erläutert.
Danach solle das umstrittene Instrument der nachträglichen
Sicherungsverwahrung zugunsten einer Ausweitung der primären
und der vorbehaltenen Sicherungsverwahrung abgeschafft werden.
Darüber hinaus solle die Überwachung notorisch
gefährlicher Menschen durch eine elektronische
Aufenthaltsüberwachung gestärkt werden. "Die
nachträgliche Sicherungsverwahrung wird nach meinem Konzept
künftig überflüssig, weil quasi ein Filter - die
vorbehaltene Sicherungsverwahrung - dafür sorgt, dass
notorisch gefährliche Schwerverbrecher schon bei der
Verurteilung als solche erkannt werden", erläuterte die
Bundesjustizministerin.
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Runder Tisch: BMJ legt Eckpunkte zur Einschaltung der Strafverfolgungsbehörden vor
Berlin, 14. Juli 2010
In der zweiten Sitzung der Arbeitsgruppe Justiz des Runden Tisches "Sexueller Kindesmissbrauch" hat das Bundesjustizministerium Eckpunkte zur Einschaltung der Strafverfolgungsbehörden und für eine opferfreundliche Verlängerung der Verjährungsfrist im Zivilrecht vorgelegt. "Die Diskussion wird intensiv und mit großem Engagement geführt", sagte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger am Rande der Sitzung. "Die von mir geleitete Arbeitsgruppe wird bis zum September Leitlinien zur Einschaltung der Strafverfolgungsbehörden erarbeiten und die heute vorgelegten Eckpunkte präzisieren."
Restrukturierungsgesetz als Alternative zur Enteignung
Berlin, 13. Juli 2010
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat am
8. Juli 2010 gemeinsam mit Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang
Schäuble einen Gesetzentwurf zur Bankenrestrukturierung an
Länder und Verbände versandt. Damit werden Eckpunkte zur
Bankenrettung umgesetzt, die das Bundeskabinett am 31. März
2010 beschlossen hat.
Für die Bundesjustizministerin sind die Konsequenzen aus der
Finanzmarktkrise und speziell dem Sturz der HRE-Bank: strauchelnde
Banken müssen aufgefangen werden und eine echte Chance auf
Sanierung entwickeln können.
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Schutz vor Kostenfallen im Internet überfällig
Berlin, 8. Juli 2010
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Konzernumwandlungen sollen straffer und billiger werden
Berlin, 7. Juli 2010
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Schöffen müssen ausreichend Deutsch beherrschen
Berlin, 2. Juli 2010
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat am
Donnerstag im Bundestag zur geplanten Ergänzung des
Gerichtsverfassungsgesetzes Stellung genommen. Mit dem
Gesetzentwurf, dem die Abgeordneten in der Sitzung mehrheitlich
zustimmten, werde die Berufung zum Schöffen künftig an
die ausreichende Beherrschung der deutschen Sprache gekoppelt,
erläuterte die Ministerin.
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Neues P-Konto in Kraft
Berlin, 01. Juli 2010
Mit dem heutigen Tag tritt die Reform des Kontopfändungsschutzes in Kraft.
Das neue P-Konto (Pfändungsschutzkonto) stellt sicher, dass
bei Kontopfändungen dem Schuldner der Zugriff auf die
unpfändbaren Beträge seines Guthabens möglich
bleibt. So behält er ohne aufwändiges und
bürokratisches Verfahren die Geldmittel, die er zur
Bestreitung des existenziellen Lebensbedarfs benötigt.
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