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Publikationen des BMJ
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Beschuldigtenrechte in Europa stärken
Berlin, 6. September 2010
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat sich für eine Stärkung der Beschuldigtenrechte in der Europäischen Union ausgesprochen. "Nur wer seine Rechte kennt, kann sie auch geltend machen - dies gilt auch und gerade für das Strafverfahren", sagte die Ministerin heute in Berlin. Gemeinsam mit dem belgischen Justizminister und amtierenden EU-Ratspräsidenten für den Bereich Justiz und Innen, Stefaan De Clerck (Foto), besuchte Leutheusser-Schnarrenberger den Abschluss-Workshop zum Forschungsvorhaben "EU-wide Letter of Rights in Criminal Proceedings. Towards Best Practice", der im Bundesjustizministerium stattfand.
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Mehr Schutz vor überlangen Verfahren
Berlin, 3. September 2010
Eines der ersten Gesetzgebungsvorhaben, das
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger nach
ihrem Amtsantritt auf den Weg gebracht hat, ist ein besserer
Rechtsschutz vor überlangen Verfahren.
Auf Vorschlag von Leutheusser-Schnarrenberger hat das Kabinett
bereits im August einen Gesetzentwurf beschlossen, der erstmals die
Möglichkeit vorsieht, bei überlangen Verfahren eine
sogenannte "Verzögerungsrüge" zu erheben und
gegebenenfalls Entschädigung zu verlangen.
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Israelische Delegation zu Besuch im Bundesministerium der Justiz
Berlin, 2. September 2010
Der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Max Stadler
begrüßte am heutigen Donnerstag eine Delegation der
israelischen Anwaltskammer "Israel Bar" und Vertreter der
Bundesrechtsanwaltskammer. Es war der erste Besuch junger
israelischer Anwälte im Bundesjustizministerium, und
entsprechend groß war das Interesse der Israelis am deutschen
Rechtssystem, am Aufbau des Ministeriums und vor allem an der
Funktion des Parlamentarischen Staatssekretärs, die es in
dieser Form in der israelischen Politik nicht gibt.
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Bundesregierung beschließt Eckpunkte zur Reform der Sicherungsverwahrung
Berlin, 01. September 2010
Die Bundesregierung hat heute Eckpunkte für die Reform der Sicherungsverwahrung beschlossen. Diese sehen neben einer Neuordnung des Rechts der Sicherungsverwahrung und der Stärkung der Führungsaufsicht auch ein "Gesetz zur Therapierung und Unterbringung geistig gestörter Gewalttäter" vor, auf das sich Union und FDP zuvor verständigt hatten. Die Eckpunkte der Einigung zwischen BMJ und BMI über die Reform der Sicherungsverwahrung können Sie hier nachlesen.
Leutheusser-Schnarrenberger fordert offene Debatte über Organspenden
Berlin, 30. August 2010
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat sich dafür ausgesprochen, offen über das Thema Organspenden zu diskutieren - auch über die von manchen Politikern geforderte Widerspruchslösung. Angesichts der schwierigen ethischen Fragen müsse vorurteilsfrei nach einem Weg gesucht werden, den aktuellen Mangel an Spenderorganen zu beheben: "Jahr für Jahr sterben Menschen, die vergeblich auf Organspenden warten. Es ist gut, dass offen darüber diskutiert wird, wie die Situation verbessert werden kann", sagte Leutheusser-Schnarrenberger der "Welt".
Bundesjustizministerin stärkt Pressefreiheit
Berlin, 25. August 2010
Journalisten und deren Informanten werden künftig besser
geschützt. Ein entsprechender Gesetzentwurf von
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger wurde
heute vom Kabinett gebilligt. "Danach macht sich künftig kein
Journalist mehr strafbar, wenn er lediglich ihm zugespieltes
Material veröffentlicht", sagte die
Bundesjustizministerin.
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Kabinett beschließt Gesetzentwurf zum Vormundschaftsrecht
Berlin, 25. August 2010
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Restrukturierungsgesetz: Bundesregierung zieht die richtigen Lehren aus der Finanzmarktkrise
Berlin, 25. August 2010
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Tage der offenen Tür: 2.300 Besucher im Bundesjustizministerium
Berlin, 23. August 2010
Am 21. und 22. August hat die Bundesregierung alle
Bürgerinnen und Bürger wieder zum "Staatsbesuch" in
Berlin eingeladen. Rund 2.300 Interessierte warfen einen Blick
hinter die Kulissen unseres Hauses. Am Sonntag war
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger selbst
vor Ort und diskutierte mit Bürgerinnen und Bürgern
über aktuelle rechtspolitische Themen.
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Schnelle gesetzgeberische Lösung für Geodaten
Berlin, 19. August 2010
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
begrüßt, dass Google heute die Widerspruchsfrist
für seinen Dienst "Street View" von vier auf acht Wochen
verlängert hat. "Es ist gut, dass Google den Zeitraum der
Widerspruchsfrist verdoppelt, um verloren gegangenes Vertrauen
zurückzugewinnnen", sagte Leutheusser-Schnarrenberger. Die
Bundesregierung habe bereits in ihrer gestrigen Kabinettssitzung
beschlossen, schnell eine gesetzgeberische Lösung für den
Umgang mit Geodaten zu erarbeiten. Die Bundesjustizministerin
weiter: "Die intensiven Beratungen innerhalb der Bundesregierung
müssen in einem breiten Dialog begleitet werden, ohne auf die
lange Bank geschoben zu werden."
Lesen Sie dazu auch das Interview der Ministerin in der Saarbrücker
Zeitung.
Mehr Rechte für Väter nichtehelicher Kinder
Berlin, 19. August 2010
Bei der elterlichen Sorge hat sich die Rechtslage geändert. Bisher gab es für die Väter nichtehelicher Kinder keine Möglichkeit, gegen den Willen der Mutter ein gemeinsames Sorgerecht zu bekommen. Jetzt können betroffene Väter eine gerichtliche Entscheidung beantragen, wenn die Mutter ihre Zustimmung zur gemeinsamen Sorge verweigert. Die neuen Möglichkeiten ergeben sich aus vorläufigen Anordnungen des Bundesverfassungsgerichts, die bis zu einer gesetzlichen Neuregelung gelten. Die Reform des Sorgerechts wird derzeit intensiv mit den Familien- und Rechtspolitikern der Regierungskoalition diskutiert.
Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Sorgerecht und den neuen Möglichkeiten für betroffene Väter finden Sie hier.
Mehr Rechtsschutz bei überlangen Prozessen
Berlin, 18. August 2010
Bei überlangenen Gerichtsverfahren und strafrechtlichen
Ermittlungsverfahren steht den Betroffenen künftig deutlich
mehr Rechtsschutz zu: Das Bundeskabinett hat heute einen
entsprechenden Gesetzentwurf des Bundesjustizministeriums
beschlossen. "Jeder hat Anspruch auf gerichtlichen Rechtsschutz in
angemessener Zeit", kommentierte Bundesjustizministerin Sabine
Leutheusser-Schnarrenberger den Kabinettsbeschluss. Immer wieder
dauerten Gerichtsverfahren in Deutschland leider zu lange, weshalb
der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte seit
Jahren besseren Schutz vor zu langen Verfahren fordere.
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Eingetragene Lebenspartner in allen Bereichen gleichstellen
Berlin, 17. August 2010
Eingetragene Lebenspartner dürfen bei der Erbschafts- und
Schenkungssteuer nicht gegenüber Ehepartnern benachteiligt
werden. Das hat das Bundesverfassungsgericht in einer heute
veröffentlichten Entscheidung klargestellt. Es sei mit dem
grundgesetzlichen Gleichheitssatz unvereinbar, Schwule und Lesben
beim Freibetrag und beim Steuersatz zu benachteiligen.
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Lesen Sie dazu auch ein Interview der Ministerin mit dem Münchner
Merkur.
Mediationsgesetz: Referentenentwurf an Länder und Verbände versendet
Berlin, 5. August 2010
Das Bundesjustizministerium hat den Referentenentwurf eines Mediationsgesetzes heute an
Länder und Verbände verschickt. Ziel des Entwurfs ist die
Stärkung der außergerichtlichen Konfliktbeilegung. Zum
Entwurf des Mediationsgesetzes erklärte Bundesjustizministerin
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger: "In einer veränderten
Rechts- und Streitkultur muss den Möglichkeiten der Mediation
mehr Platz eingeräumt werden. Streitende wissen selbst am
besten, wie ihr Konflikt zu lösen ist."
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Sorgerecht: Leutheusser-Schnarrenberger begrüßt Urteil des Bundesverfassungsgerichts
Berlin, 3. August 2010
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger freut
sich über das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum
Sorgerecht: "Das Urteil bestärkt mich in meinen
Überlegungen, die Rechte der Väter nichtehelicher Kinder
deutlich zu verbessern", kommentierte Leutheusser-Schnarrenberger
die Entscheidung aus Karlsruhe. Ziel der Neuregelung zum Sorgerecht
sei ein unbürokratisches Verfahren, bei dem stets das Wohl der
Kinder im Mittelpunkt stehen müsse.
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Sabine Leutheusser-Schnarrenberger im Interview mit Bayern 2.
Sicherungsverwahrung: Justizministerin sorgt für einheitliche Rechtsprechung
Berlin, 29. Juli 2010
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger will
die uneinheitliche Rechtsprechung in der Frage beenden, ob
gefährliche Straftäter aus der Sicherungsverwahrung zu
entlassen sind oder nicht. Mit dem Gesetz zur so genannten
"Divergenzvorlage", das an diesem Freitag, 30. Juli, in Kraft
tritt, sollen vor allem die Fälle rasch geklärt werden,
in denen die zuständigen Gerichte das Urteil des
Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom Dezember
2009 berücksichtigen müssen.
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Stadler referiert vor der Rechtsanwaltskammer München
Passau, 23. Juli 2010
Erbrecht: Alle nichtehelichen Kinder voll gleichstellen
Berlin, 21. Juli 2010
Die Bundesregierung will auch die letzten noch verbliebenen
Benachteiligungen nichtehelicher Kinder beim Erbrecht rasch
abstellen. Das Kabinett beschloss deshalb heute einen
entsprechenden Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Sabine
Leutheusser-Schnarrenberger. Danach sollen auch alle vor dem 1.
Juli 1949 geborenen nichtehelichen Kinder den ehelichen Kinder
gleichgestellt werden - und künftig ihre Väter als
gesetzliche Erben beerben.
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Außergerichtliche Streitbeilegung stärken
Berlin, 19. Juli 2010
Das Bundesjustizministerium hat heute den Referentenentwurf
eines Mediationsgesetzes an die Ressorts versandt. "Dieses Gesetz
soll zu einer erheblichen Stärkung der
außergerichtlichen Streitbeilegung führen",
kündigte Bundesjustizministerin Sabine
Leutheusser-Schnarrenberger an. In einer veränderten Rechts-
und Streitkultur müsse den Möglichkeiten der Mediatoren
viel mehr Platz eingeräumt werden: "Streitende wissen selbst
am besten, wie ihr Konflikt zu lösen ist", sagte
Leutheusser-Schnarrenberger.
Weitere Einzelheiten erfahren Sie in der Pressemitteilung hier.
Leutheusser-Schnarrenberger Schirmherrin des CSD in Stuttgart
Stuttgart, den 17. Juli 2010
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat
die Schirrmherrschaft des diesjährigen Christopher Street Day
(CSD) in Stuttgart übernommen. Das größte
schwul-lesbische Fest in Süddeutschland findet vom 23. Juli
bis zum 1. August unter dem Motto "schön wär's" in der
Landeshauptstadt statt. "Schön wär's, wenn jeder seinen
Lebensstil und sein Familienmodell ohne Diskriminierungen leben
könnte. Schön ist's, dass wir diesem Ziel jetzt ein gutes
Stück näher kommen", schreibt die Bundesjustizministerin
in ihrem Grußwort für das Stuttgarter
CSD-Programmheft.
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