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<rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"><channel><docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs><link>http://www.bmj.bund.de</link><title>BMJ-News</title><dc:title>BMJ-News</dc:title><description>RSS-Feed des Bundesministerium der Justiz</description><lastBuildDate>Thu, 04 Feb 2010 15:09:06 +0100</lastBuildDate><item><title>Justizministerin: Pilotprojekt für europäisches Familienrecht</title><link>http://www.bmj.de/enid/1a0761625adce1cfcc950510c8e403d8,65100f6d6f6465092d09093a09636f6e5f6964092d0936343837/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html</link><description>Die französische Justizministerin Michèle
Alliot-Marie und Bundesjustizministerin Sabine
Leutheusser-Schnarrenberger unterzeichnen heute anlässlich des
deutsch-französischen Ministerrates in Paris das Abkommen zum
deutsch-französischen Wahlgüterstand. Dazu erklärt
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger:
Frankreich und Deutschland starten ein Pilotprojekt für ein
europäisches Familienrecht. Ein zusammenwachsendes Europa
braucht praktikable und klare Lösungen für Ehen, die sich
zu Recht nicht an Staatsgrenzen und Staatsangehörigkeiten
orientieren.
Der neue Wahlgüterstand bietet Eheleuten eine attraktive
Wahlmöglichkeit für die Behandlung ihres Vermögens
in der Ehe. Andere EU-Länder können sich
anschließen. Wenn das neue Instrument erfolgreich ist,
können weitere gemeinsame Schritte folgen. Der
Wahlgüterstand kann zur Initialzündung für
Angleichungen im Familienrecht in einem zusammenwachsenden Europa
werden.
Zum Hintergrund:
Ehen mit Auslandsberührung sind weit verbreitet. Im Jahr 2008
hatte [...]</description><pubDate>Thu, 04 Feb 2010 15:09:06 +0100</pubDate><guid isPermaLink="false">b22dbe3845b2349c090d22b5f0b55d4e</guid></item><item><title>Bundesjustizministerin: Erbrechtliche Gleichstellung nichtehelicher Kinder vollenden</title><link>http://www.bmj.de/enid/1a0761625adce1cfcc950510c8e403d8,aa95206d6f6465092d09093a09636f6e5f6964092d0936343633/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html</link><description>Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger zur geplanten
erbrechtlichen Gleichstellung aller nichtehelichen Kinder, die vor
dem 1. Juli 1949 geboren sind:
Die Gleichstellung ehelicher und nichtehelicher Kinder im
Familienrecht ist weitgehend vollendet. Nichteheliche Kinder in der
Bundesrepublik bekamen bereits 1970 ein gesetzliches Erbrecht. Ein
weiterer Meilenstein auf dem Weg der Gleichstellung war die
Kindschaftsrechtsreform, die ich vor über zehn Jahren auf den
Weg gebracht habe. Die politischen Weichenstellungen sind in der
Gesellschaft angekommen. Heute ist es kein Makel, nicht
verheiratete Eltern zu haben.
Aber: Bis heute gibt es nichteheliche Kinder, die nicht
gesetzliche Erben ihrer Väter werden. Nach wie vor gilt eine
alte Übergangsregelung, die bestimmte nichteheliche Kinder vom
gesetzlichen Erbrecht ausschließt. Das wollen wir
ändern. Nichteheliche Kinder sollen in Zukunft auch dann
erben, wenn sie vor dem 1. Juli 1949 geboren sind.
Zum Hintergrund:
1. Aktuelle Rechtslage Im Erbrecht sind [...]</description><pubDate>Fri, 22 Jan 2010 11:29:49 +0100</pubDate><guid isPermaLink="false">39df01c6c72cd2f62e65dac7dad08d64</guid></item><item><title>Zypries: Positive Bilanz in der Rechtspolitik</title><link>http://www.bmj.de/enid/1a0761625adce1cfcc950510c8e403d8,fe1db16d6f6465092d09093a09636f6e5f6964092d0936323038/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html</link><description>Bundesjustizministerin Zypries zieht eine positive Bilanz der
Arbeit ihres Ministeriums in der 16. Legislaturperiode:
&amp;quot;Was wir in den letzten vier Jahren rechtspolitisch auf die
Beine gestellt haben, kann sich sehen lassen. Es ist uns gelungen,
den sozialen Rechtsstaat zu stärken und zu verteidigen. Wir
haben für mehr Sicherheit gesorgt, dabei die Freiheitsrechte
gewahrt und den Opferschutz verbessert. Beim Verbraucherschutz sind
wir gut vorangekommen und haben dafür gesorgt, dass bei
ungleichen Machtverhältnissen der schwächere
Verhandlungspartner geschützt ist. Das Wirtschaftrecht haben
wir in vielen Bereichen modernisiert, damit deutsche Unternehmen
ökonomisch erfolgreich und international wettbewerbsfähig
sein können. Aus der Finanz- und Wirtschaftskrise haben wir
Konsequenzen gezogen, um unverantwortlichem Verhalten künftig
einen Riegel vorzuschieben. Auf geänderte gesellschaftliche
Verhältnisse haben wir mit umfassenden Reformen im
Familienrecht reagiert. Den ehrenamtlich Tätigen haben wir
bessere [...]</description><pubDate>Thu, 21 Jan 2010 10:27:27 +0100</pubDate><guid isPermaLink="false">00a8e7294d118765b316b658ce2a7036</guid></item><item><title>Justizministerin: Initialzündung für Angleichungen im Familienrecht</title><link>http://www.bmj.de/enid/1a0761625adce1cfcc950510c8e403d8,261fb06d6f6465092d09093a09636f6e5f6964092d0936343535/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html</link><description>Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger nach dem
heutigen Kabinettsbeschluss zum deutsch-französischen
Wahlgüterstand:
Weltoffenheit zeigt sich nicht nur in Einstellungen, sondern
auch und gerade in Lebensentwürfen. Mehr als jeder zehnte
Deutsche heiratet heute ausländische Staatsangehörige.
Deutsche Ehepaare ziehen ins Ausland, ausländische Eheleute
wohnen bei uns. Bei allen Ehen mit Auslandsberührung stellt
sich die Frage, welche rechtlichen Regeln gelten sollen. Die
Antworten des Internationalen Privatrechts sind häufig
kompliziert und von Land zu Land unterschiedlich. Ein Europa, das
immer enger zusammenwächst, braucht handhabbare und klare
Lösungen für Ehen, die sich zu Recht nicht an
Staatsgrenzen und Staatsangehörigkeiten halten.
Jetzt bringen wir mit Frankreich einen gemeinsamen
Wahlgüterstand auf den Weg, der für Eheleute eine
attraktive Wahlmöglichkeit bietet. Beim Güterstand geht
es darum, wie sich die Ehe rechtlich auf das Vermögen
auswirkt. Gesetzlicher Normalfall in Deutschland ist [...]</description><pubDate>Wed, 13 Jan 2010 11:30:18 +0100</pubDate><guid isPermaLink="false">744037222cc6ca16e861e5c58134011b</guid></item><item><title>Justizministerin: Vormund darf Kind nicht nur aus Akten kennen</title><link>http://www.bmj.de/enid/1a0761625adce1cfcc950510c8e403d8,940d116d6f6465092d09093a09636f6e5f6964092d0936343434/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html</link><description>Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger zu
verbessertem Kinderschutz durch beabsichtigte Änderungen im
Vormundschaftsrecht:
Kinder sind die schwächsten Mitglieder unserer
Gesellschaft. Nicht jedes Kind hat das Glück, in der eigenen
Familie Schutz und Fürsorge zu erfahren. Schreckliche
Fälle von Kindesvernachlässigung sind unvergessen.
Änderungen im Vormundschaftsrecht können dazu beitragen,
Missbrauch und Vernachlässigung zu verhindern.
Wird Eltern das Sorgerecht entzogen, übernimmt ein Vormund
die volle Verantwortung für das Kind. In drei von vier
Fällen liegt die Vormundschaft beim Jugendamt als
&amp;quot;Amtsvormund&amp;quot;. Wer Verantwortung für Kinder trägt, darf
seine Schützlinge nicht nur aus Akten kennen. Ein direkter
Draht zum Kind und Einblicke in das persönliche Umfeld sind
unverzichtbar, um Gefahren frühzeitig zu erkennen und
abzuwenden. In der Praxis muss ein Amtsvormund in vielen
Fällen bis zu 120 Kinder gleichzeitig im Blick haben, bei
Kevins Vormund in Bremen waren es mehr als 200. Der
persönliche [...]</description><pubDate>Fri, 08 Jan 2010 11:18:31 +0100</pubDate><guid isPermaLink="false">f726c9ba27ab4e22f20bb87455ab25d9</guid></item><item><title>Erfolgreiches Ausbildungsjahr 2009 im Bundesjustizministerium</title><link>http://www.bmj.de/enid/1a0761625adce1cfcc950510c8e403d8,b4b3d86d6f6465092d09093a09636f6e5f6964092d0936343336/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html</link><description>Das Bundesministerium der Justiz und sein Geschäftsbereich
können zum Jahresende erneut auf ein erfolgreiches
Ausbildungsjahr zurückblicken. Am 15. Oktober 2009 gab es im
Bundesjustizministerium 18 Auszubildende. Dies sind 7,3 Prozent der
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Wie in den
Vorjahren übertrifft das Justizministerium damit das Ziel der
Bundesregierung, jährlich eine Ausbildungsquote von 7 Prozent
zu erreichen; die Quote konnte sogar noch gesteigert werden. Dazu
erklärt Bundesjustizministerin Sabine
Leutheusser-Schnarrenberger:
Eine solide Ausbildung ist der wichtigste Grundstein für
eine erfolgreiche Zukunft für junge Menschen in Deutschland.
Ich freue mich, dass das Bundesjustizministerium und sein
Geschäftsbereich hierzu tatkräftig und praktisch durch
eine Ausbildungsquote beitragen, die sich sehen lassen kann. Ich
wünsche allen, die dieses Jahr ihre Ausbildung abgeschlossen
haben, einen guten Start in den Beruf.
Insgesamt waren im Jahr 2009 146 Auszubildende im
Justizministerium und [...]</description><pubDate>Tue, 29 Dec 2009 13:36:05 +0100</pubDate><guid isPermaLink="false">8c1f318a2584cd94532ba0b8d7a6a945</guid></item><item><title>Neues Erbrecht ab 1. Januar 2010</title><link>http://www.bmj.de/enid/1a0761625adce1cfcc950510c8e403d8,e998296d6f6465092d09093a09636f6e5f6964092d0936343333/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html</link><description>Ab dem 1. Januar 2010 gilt ein neues Erbrecht. Der Deutsche
Bundestag hat die Reform im Juli 2009 mit den Stimmen aller
Fraktionen mit Ausnahme der Linken verabschiedet. Das Erbrecht
besteht in seiner heutigen Struktur seit über 100 Jahren. Die
Neuregelung reagiert auf geänderte gesellschaftliche
Rahmenbedingungen und Wertvorstellungen. Modernisiert wird vor
allem das Pflichtteilsrecht, also die gesetzliche
Mindestbeteiligung naher Angehöriger am Erbe.
Die wichtigsten Punkte der Reform:
1. Modernisierung der
Pflichtteilsentziehungsgründe
Das Pflichtteilsrecht lässt Abkömmlinge oder Eltern sowie
Ehegatten und Lebenspartner auch dann am Nachlass teilhaben, wenn
sie der Erblasser durch Testament oder Erbvertrag von der
gesetzlichen Erbfolge ausgeschlossen hat. Der Pflichtteil ist
Ausdruck der Familiensolidarität. Er besteht in der
Hälfte des gesetzlichen Erbteils; seine Höhe bleibt durch
die Neuerungen unverändert.
Ein wesentliches Anliegen der Reform ist die Stärkung der
Testierfreiheit des Erblassers, also [...]</description><pubDate>Mon, 28 Dec 2009 11:07:21 +0100</pubDate><guid isPermaLink="false">ead42d59e2ae00f785b9378aac2be8ee</guid></item><item><title>EGMR-Entscheidung zur Sicherungsverwahrung: Gewissenhafte Auswertung notwendig</title><link>http://www.bmj.de/enid/1a0761625adce1cfcc950510c8e403d8,af1e7f6d6f6465092d09093a09636f6e5f6964092d0936343139/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html</link><description>Zur Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für
Menschenrechte (EGMR) zur Sicherungsverwahrung erklärt
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger:
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR)
hat heute ein Urteil über die Verlängerung der
Sicherungsverwahrung von Straftätern verkündet. Der EGMR
beanstandet, dass der deutsche Gesetzgeber die ursprünglich
vorgesehene Höchstfrist von 10 Jahren auch für solche
Straftäter aufgehoben hat, die ihre Tat schon vor dem
Zeitpunkt der Gesetzesänderung begangen hatten. Der EGMR sieht
darin einen Verstoß gegen das Rückwirkungsverbot der
Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK).
Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil vom 5. Februar
2004 (2 BvR 2029/01) die Vereinbarkeit der Aufhebung der
Höchstfrist auch für solche &amp;quot;Altfälle&amp;quot; mit dem
Grundgesetz bestätigt. Da das Urteil des EGMR nach dem
Maßstab der Europäischen Menschenrechtskonvention zu
einem anderen Ergebnis kommt, bedarf seine Begründung einer
ausführlichen Analyse und einer [...]</description><pubDate>Thu, 17 Dec 2009 13:04:21 +0100</pubDate><guid isPermaLink="false">c5bcb211eee3d19a32a1a679f0d55eef</guid></item><item><title>Fortschritt für das internationale Urheberrecht: EU-Mitglieder ratifizieren WIPO-Internetverträge</title><link>http://www.bmj.de/enid/1a0761625adce1cfcc950510c8e403d8,6fe5476d6f6465092d09093a09636f6e5f6964092d0936343136/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html</link><description>Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben heute
gemeinsam zum Schutz der Kreativen zwei wichtige internationale
Verträge der Weltorganisation für geistiges Eigentum
(World Intellectual Property Organization, WIPO) ratifiziert. Die
Botschafter der Mitgliedstaaten der EU übergaben in einer
feierlichen Stunde in Genf Francis Gurry, dem Generaldirektor der
WIPO, die Ratifikationsurkunden. Dazu erklärt
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger:
Heute ist ein wichtiger Tag für das internationale
Urheberrecht. Mit der Ratifikation der Verträge macht
Deutschland im Schulterschluss mit den anderen Mitgliedstaaten der
Europäischen Union auch international deutlich, wie wichtig
der Schutz des geistigen Eigentums ist. Gerade das Beispiel Google
Book Settlement zeigt die Bedeutung und den Bedarf nach
internationalen Standards im Urheberrecht. In Deutschland haben wir
die Vorgaben der Verträge schon umgesetzt. Mit dem Ersten
Korb, dem Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der [...]</description><pubDate>Mon, 14 Dec 2009 17:59:03 +0100</pubDate><guid isPermaLink="false">b66e9da2af5b63fb1ac5ee0357d17daa</guid></item><item><title>Durchbruch für das Gemeinschaftspatent: Ministerrat einigt sich auf Patentreformen</title><link>http://www.bmj.de/enid/1a0761625adce1cfcc950510c8e403d8,ac782c6d6f6465092d09093a09636f6e5f6964092d0936333934/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html</link><description>Der Ministerrat in Brüssel hat heute Kernelemente für
Reformen des europäischen Patentsystems angenommen.Dazu
erklärte Bundesjustizministerin Sabine
Leutheusser-Schnarrenberger:
Heute ist ein guter Tag für Innovationen in Deutschland und
Europa. Für die deutschen Unternehmen wird es künftig ein
zügig erteiltes Patent geben, das in der ganzen EU gilt. Die
EU beweist, dass es trotz unterschiedlicher Interessen gelingt, mit
dem Schutz technischer Erfindungen den Binenmarkt zu stärken.
Ein starkes Patentrecht ist ein Motor für Innovationen.
Deutschland als &amp;quot;Patenteuropameister&amp;quot; wird davon am meisten
profitieren.
Die Eckpunkte der Einigung:
Die Minister billigten heute die Verordnung über das
Gemeinschaftspatent, die jetzt zur weiteren Beratung ins
Europäische Parlament geht. Diese Verordnung soll
ermöglichen, dass Erfindungen mit der Patenterteilung sofort
EU-weiten Rechtsschutz genießen. Der heutige Beschluss der
Minister enthält dazu Kriterien über die Verteilung der
Patentgebühren auf die Mitgliedstaaten und [...]</description><pubDate>Thu, 10 Dec 2009 11:32:25 +0100</pubDate><guid isPermaLink="false">3cb1653df5f12d6730a2429db2f10bae</guid></item><item><title>4. IT-Gipfel: Datenschutz verbessern - Eigenverantwortung stärken</title><link>http://www.bmj.de/enid/1a0761625adce1cfcc950510c8e403d8,04a39c6d6f6465092d09093a09636f6e5f6964092d0936343130/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html</link><description>Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger diskutiert
heute mit Vertretern aus Internetwirtschaft, Verwaltung, Medien und
Netzgemeinde über das Spannungsverhältnis der
Eigenverantwortung von Nutzern, Selbstregulierung der IT-Wirtschaft
und staatlichen Aufsichtspflichten. Anschließend stellt das
Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) der Bundeskanzlerin und der
Bundesjustizministerin das neue Patentsystem DEPATIS vor. Dazu
erklärt die Bundesjustizministerin:
Die Bundesregierung will die offene Kommunikation im Internet
und die dadurch entstehenden Chancen für die Freiheit jedes
einzelnen fördern und stärken. Dazu wollen wir die
Bürgerrechte schützen und den Datenschutz ausbauen.
Mehr Aufklärung im Sinne von &amp;quot;Selbstdatenschutz&amp;quot; ist der
konsequente Weg, mit den Risiken einer immer offeneren
Kommunikation im Internet umzugehen. Gleichzeitig muss das Internet
vor Überregulierung und Zensur geschützt werden. Nicht
alle Probleme müssen staatlich geregelt werden. Die
Internetwirtschaft muss mehr [...]</description><pubDate>Tue, 08 Dec 2009 14:06:32 +0100</pubDate><guid isPermaLink="false">46f97e8343f6aeaa521b32506b55a559</guid></item><item><title>Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger zur heute ergangenen Sorgerechtsentscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte:</title><link>http://www.bmj.de/enid/1a0761625adce1cfcc950510c8e403d8,420ad56d6f6465092d09093a09636f6e5f6964092d0936333930/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html</link><description>Mit der Kindschaftsrechtsreform hat die CDU/CSU/FDP-Koalition
1998 nichtverheirateten Eltern erstmals die Möglichkeit
gegeben, das Sorgerecht für ihre Kinder gemeinsam
auszuüben. Diese Weichenstellung war gut und wegweisend. Die
Kindschaftsrechtsreform war seinerzeit eine von vielen
Maßnahmen, um die Situation nichtehelicher Kinder zu
verbessern.
Die Zeit ist in den letzten elf Jahren aber nicht stehen
geblieben. 1998 ging der Gesetzgeber davon aus, dass es dem Kind
mehr schadet als nützt, wenn die gemeinsame Sorge gegen den
Willen der Mutter erzwungen wird. Rollenverteilungen, Familien- und
Lebensformen sind im Wandel. Eine vom Bundesjustizministerium
beauftragte wissenschaftliche Untersuchung, ob die damaligen
Beweggründe des Gesetzgebers auch heute noch Bestand vor der
Wirklichkeit haben, wird leider erst Ende 2010 vorliegen. Die
Studie des Deutschen Jugendinstituts untersucht, wie der Alltag in
nichtehelichen Lebensgemeinschaften mit gemeinsamen Kindern
aussieht. Entscheidend ist, wie sich nichteheliche [...]</description><pubDate>Sun, 06 Dec 2009 17:31:51 +0100</pubDate><guid isPermaLink="false">1abf33eb449789c806717f608687b0e2</guid></item><item><title>Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger: Ein guter Tag für Fahrgäste</title><link>http://www.bmj.de/enid/1a0761625adce1cfcc950510c8e403d8,099a016d6f6465092d09093a09636f6e5f6964092d0936333831/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html</link><description>Die Schlichtungsstelle für den öffentlichen
Personenverkehr e.V. nimmt heute ihre Arbeit in Berlin auf. Sie
löst die Schlichtungsstelle Mobilität beim Verkehrsclub
Deutschland e.V. (VCD) ab. Die neue Schlichtungsstelle ist im
Fahrgastrechtegesetz vorgesehen, das seit dem 29 Juli 2009 in Kraft
ist und Fahrgästen in Deutschland vor allem bei
Verspätungen und Zugausfällen mehr Rechte gibt.
&amp;quot;Ich freue mich, dass wir mit der neuen Schlichtungsstelle eine
Einrichtung haben, bei der Reisende ihre Anliegen
außergerichtlich, schnell, kostenlos und unabhängig
prüfen lassen können. Hiervon profitieren auch die
Verkehrsunternehmen. Die Vermeidung eines Gerichtsverfahrens ist
oft auch für sie die kostengünstigere Lösung und
dient dem Erhalt der Kundenbeziehungen. Ich bedaure es
außerordentlich, dass sich die Fluggesellschaften bislang
nicht bereit gefunden haben, dem Trägerverein der
Schlichtungsstelle beizutreten und sich damit zu verpflichten, an
der Schlichtung teilzunehmen. Ich hoffe sehr, dass sich diese
Haltung [...]</description><pubDate>Tue, 01 Dec 2009 14:05:28 +0100</pubDate><guid isPermaLink="false">87afa132eb4a449495941afd9c024dde</guid></item><item><title>Justizministerin: Bilanzielle Rückstellungen werden künftig realitätsnah abgezinst</title><link>http://www.bmj.de/enid/1a0761625adce1cfcc950510c8e403d8,2058466d6f6465092d09093a09636f6e5f6964092d0936333738/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html</link><description>Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat eine
Verordnung über die Ermittlung und Bekanntgabe der Sätze
zur Abzinsung von Rückstellungen in Bilanzen erlassen. Die
Verordnung ist heute im Bundesgesetzblatt verkündet worden und
tritt morgen in Kraft.
&amp;quot;Mit der Rückstellungsabzinsungsverordnung geben wir der
Deutschen Bundesbank eine verbindliche Grundlage zur Berechnung und
Bekanntmachung einheitlicher Abzinsungszinssätze für
bilanzielle Rückstellungen an die Hand. Die Unternehmen in
Deutschland haben so Rechtssicherheit bei der Anwendung des
modernisierten Bilanzrechts. Die von der Bundesbank zu errechnenden
Zinssätze sind von allen Unternehmen bei der Bilanzierung
ihrer Rückstellungen zu beachten. Die Berechnung der
Rückstellungen kann künftig realitätsgerecht und
für alle Unternehmen auf einheitlicher Grundlage erfolgen. Die
Bundesbank wird die auf zwei Nachkommastellen berechneten
Zinssätze ab Dezember mit verbindlicher Wirkung auf der
Webseite www.bundesbank.de bekannt machen&amp;quot;, erklärte [...]</description><pubDate>Thu, 26 Nov 2009 10:19:01 +0100</pubDate><guid isPermaLink="false">a6d63b5a733949a3774a4eebbc93185d</guid></item><item><title>Gesucht: Richterin oder Richter für den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte</title><link>http://www.bmj.de/enid/1a0761625adce1cfcc950510c8e403d8,2c7d716d6f6465092d09093a09636f6e5f6964092d0936333736/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html</link><description>Am 31. Oktober 2010 endet die Amtszeit der deutschen Richterin
am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, Frau Dr.
h. c. Renate Jaeger. Im kommenden Jahr steht daher die Wahl einer
Nachfolgerin bzw. eines Nachfolgers an. Die Nachfolgeentscheidung
trifft die Parlamentarische Versammlung des Europarats auf der
Grundlage einer von der Bundesrepublik Deutschland erstellten Liste
von drei Kandidatinnen und Kandidaten.
Das Bundesministerium der Justiz hat deshalb geeignete Personen
aufgerufen, bis zum 18. Dezember 2009 ihr Interesse an dieser
Aufgabe zu signalisieren. Nach Artikel 21 Abs. 1 der
Europäischen Konvention zum Schutz der Menschenrechte und
Grundfreiheiten müssen die Richterinnen und Richter &amp;quot;ein hohes
sittliches Ansehen genießen und entweder die für die
Ausübung hoher richterlicher Ämter erforderlichen
Voraussetzungen erfüllen oder Rechtsgelehrte von anerkanntem
Ruf sein&amp;quot;.
Der Aufruf zur Interessenbekundung ist unter www.bmj.de abrufbar.
 [...]</description><pubDate>Fri, 20 Nov 2009 09:57:02 +0100</pubDate><guid isPermaLink="false">67fd510178b70b9ee12e7c5b831b617a</guid></item><item><title>Zypries: Europa auf dem Weg zu gemeinsamen Mindeststandards für Beschuldigte in Strafverfahren</title><link>http://www.bmj.de/enid/1a0761625adce1cfcc950510c8e403d8,1b1d596d6f6465092d09093a09636f6e5f6964092d0936323635/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html</link><description>Die Justizminister und -ministerinnen der Europäischen
Union haben sich heute auf einen Fahrplan geeinigt, mit dem
europaweit Mindeststandards für Beschuldigtenrechte in
Strafverfahren eingeführt werden sollen. Zugleich haben sich
die Ministerinnen und Minister auf einen ersten Schritt zur
Umsetzung dieses Fahrplans verständigt und einen
Rahmenbeschluss politisch geeinigt, der das Recht auf
Übersetzung und Verdolmetschung in Strafverfahren
garantiert.
&amp;quot;Dies ist ein guter Tag für die Bürgerrechte in
Europa. Ich bin sehr froh, dass unsere jahrelangen Bemühungen
jetzt Früchte tragen und wir in diesem bisher eher
vernachlässigten Bereich der strafrechtlichen Zusammenarbeit
in Europa doch noch zu einer Einigung kommen konnten. Mit dem heute
vereinbarten Fahrplan und der politischen Einigung im ersten
Bereich des &amp;quot;Fahrplans&amp;quot;, der dem Beschuldigten im Ausland das Recht
auf Übersetzung und Verdolmetschung garantiert, sind wir
unserem Ziel, EU-weit Mindeststandards im Strafverfahren
einzuführen, ein gutes Stück näher [...]</description><pubDate>Fri, 23 Oct 2009 16:11:49 +0200</pubDate><guid isPermaLink="false">a365c4815651ba170a30e21b07db9ff2</guid></item><item><title>Zypries zieht europapolitische Bilanz</title><link>http://www.bmj.de/enid/1a0761625adce1cfcc950510c8e403d8,6d00896d6f6465092d09093a09636f6e5f6964092d0936323637/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html</link><description>Mit Blick auf den anstehenden Regierungswechsel in Deutschland
nutzte die inzwischen dienstälteste Justizministerin der
Europäischen Union, Brigitte Zypries, am Rande der Sitzung des
JI-Rates die Gelegenheit in Luxemburg eine europapolitische Bilanz
ihrer Amtszeit der vergangenen sieben Jahre zu ziehen:
&amp;quot;In den vergangenen sieben Jahren haben wir viel erreicht.
Europas Bürgerinnen und Bürger werden besser vor
rassistischen und fremdenfeindlichen Übergriffen
geschützt. Sie haben mehr Rechte als Bahnkunden und als
Kreditnehmer, sie wissen verlässlich, welches Recht bei
grenzüberschreitenden Streitigkeiten aus vertraglichen und
außervertraglichen Schuldverhältnissen gilt.
Unterhaltsansprüche können sie grenzüberschreitend
leichter durchsetzen. Auch bei anderen grenzüberschreitenden
Geldforderungen können sie ebenso wie Unternehmen mit dem
EU-Mahnverfahren einfacher zu ihrem Geld kommen. Nicht zuletzt sind
Bürgerinnen und Bürger in Europa durch die Vernetzung von
nationalen Strafregistern und durch verschiedene [...]</description><pubDate>Fri, 23 Oct 2009 15:14:33 +0200</pubDate><guid isPermaLink="false">2eedc6c6bfb41a1349476fedad1fbe96</guid></item><item><title>13. Treffen der Generalstaatsanwälte der Ostseeanrainerstaaten vom 30. September bis 2. Oktober 2009 in der Hansestadt Lübeck</title><link>http://www.bmj.de/enid/1a0761625adce1cfcc950510c8e403d8,ec6ded6d6f6465092d09093a09636f6e5f6964092d0936323538/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html</link><description>Auf gemeinsame Einladung des Staatssekretärs des
Bundesministeriums der Justiz Lutz Diwell, der Justizministerin des
Landes Mecklenburg-Vorpommern Uta-Maria Kuder sowie des
Staatssekretärs des Ministeriums für Justiz, Arbeit und
Europa des Landes Schleswig-Holstein Heinz Maurus haben sich die
Generalstaatsanwälte und weitere Vertreter und Vertreterinnen
aus Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Lettland,
Litauen, Norwegen, Polen, der Russischen Föderation und
Schweden sowie der Vertreter des Sekretariats des Rates der
Ostseeanrainerstaaten und der Vertreter von Eurojust vom 30.
September bis 2. Oktober 2009 in Lübeck/Schleswig-Holstein zu
ihrer 13. Konferenz getroffen, um Schritte zu erörtern und
Maßnahmen zu beschließen, die der Intensivierung der
strafrechtlichen Zusammenarbeit zwischen den Staaten der
Ostseeregion dienen.
Die Teilnehmenden sind sich einig, dass der effektiven
Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität
für die Wahrung des Rechtsfriedens eine besondere Bedeutung
zukommt. In [...]</description><pubDate>Fri, 02 Oct 2009 14:41:52 +0200</pubDate><guid isPermaLink="false">f9decf7f762985c16bd7edf3a04fe16f</guid></item><item><title>Bundesregierung: Zahl der akustischen Wohnraumüberwachung in 2008 rückläufig</title><link>http://www.bmj.de/enid/1a0761625adce1cfcc950510c8e403d8,d64ea66d6f6465092d09093a09636f6e5f6964092d0936323537/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html</link><description>Die Bundesregierung hat den Bericht von Bundesjustizministerin
Brigitte Zypries und Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble
über Maßnahmen zur akustischen Wohnraumüberwachung
für das Jahr 2008 dem Deutschen Bundestag übermittelt.
Nach Art. 13 Abs. 6 des Grundgesetzes wird dieser Bericht
jährlich erstattet.
Für Zwecke der Strafverfolgung wurden im letzten Jahr in
drei Bundesländern sowie beim Generalbundesanwalt in insgesamt
sieben von jährlich etwa sechs Millionen Ermittlungsverfahren
die akustische Überwachung von Wohnräumen angeordnet und
durchgeführt. Zum Vergleich: Im Jahre 2007 wurde die
Wohnraumüberwachung in insgesamt zehn Verfahren angeordnet,
2006 in drei Verfahren, 2005 in sieben Verfahren. Die Zahl der
Anordnungen in 2008 liegt damit auf dem Wert von 2005,
gegenüber den davor liegenden Jahren mit durchschnittlich
jeweils etwa 30 WÜ-Anordnungen bleibt diese Anzahl jedoch
weiterhin deutlich zurück. Dies beruht nicht zuletzt auf dem
Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 3. März 2004 sowie
auf [...]</description><pubDate>Wed, 30 Sep 2009 14:43:59 +0200</pubDate><guid isPermaLink="false">a0b254e155df7aec39b6bf3ead78478b</guid></item><item><title>Modernes Patentrecht tritt in Kraft</title><link>http://www.bmj.de/enid/1a0761625adce1cfcc950510c8e403d8,eb29c76d6f6465092d09093a09636f6e5f6964092d0936323533/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html</link><description>Am 1. Oktober 2009 tritt das Gesetz zur Vereinfachung und
Modernisierung des Patentrechts in Kraft (BGBl. I S. 2521). Das
Gesetz verbessert die Rechtslage bei der Anmeldung von Patenten und
Marken und strafft das Rechtsmittelsystem.
Von der Reform des Patentrechts profitiert die gesamte
Wirtschaft, die auf Erfindungen als Rohstoff der
Wissensgesellschaft angewiesen ist. Kernstück des Gesetzes ist
die Beschleunigung des sog. Nichtigkeitsverfahrens. In diesem
Verfahren wird gerichtlich überprüft, ob ein Patent zu
Recht erteilt wurde.

In der ersten Instanz vor dem Bundespatentgericht muss das
Gericht die Parteien nunmehr ausdrücklich auf Fragen
hinweisen, die für die gerichtliche Entscheidung erheblich
sind, aber von den Parteien in ihren bisherigen Schriftsätzen
an das Gericht noch nicht ausreichend erörtert wurden. So
wissen die Parteien besser, worauf es dem Gericht ankommt, und sie
können ihren weiteren Vortrag auf das Wesentliche
konzentrieren. Durch eine Fristsetzung werden Gegner und Gericht
vor [...]</description><pubDate>Wed, 30 Sep 2009 11:39:09 +0200</pubDate><guid isPermaLink="false">fe9642a6203b02e838f793fd8e3f5e9d</guid></item></channel></rss>
